Eine kleine Zusammenfassung. Wichtige Anmerkungen, abgesehen von einer seltenen, sehr aggressiven Form von MS, haben die meisten Menschen, die mit dieser Krankheit leben, eine normale Lebenserwartung. Auch für viele ist es noch lange möglich zu gehen.
Entstanden im Rahmen der Problemorientiertes-Lernen-Tutorate im 1sten Studienjahr Medizin.
MS ist eine Neuroimmun-Erkrankung des ZNS. Die genaue Ätiologie ist unbekannt, aber man nimmt an,dass genetische und Umwelt-Faktoren daran beteiligt sind, sowie das Immunsystem des Patienten, welches das ZNS schädigt. Das Fehlen von Modellorganismen und die Limitiertheit des Biopsiematerials führen dazu, dass die Erforschung dieser Krankheit noch nicht so weit ist.
Ursache
Die genannten drei Faktoren führen zu zwei pathologischen Prozessen. Dies sind makro- und mikroskopische Verletzungen des neuronalen Gewebes, ausschliesslich im ZNS. Makroskopisch entstehen multifokale Läsionen, auch Plaques genannt, welche von einer fokalen[1] Entzündung herrühren. Es kommt zu einem Verlust von Myelin, Axonen, Oligodendrozyten und teilweise neuralen Verlusten. Diese Schäden können im MRI sichtbar gemacht werden. Dies geschieht gehäuft im Balken, in der periventrikulären[2] weissen Substanz, optischen Nerven, bei der korticalen grauen Substanz, juxtakortikale[3] weisse Substanz, Hirnstamm/Kleinhirn und im Rückenmark, meist in der nähe von Blut oder Cerebrospinaler Flüssigkeit.
Mikroskopische Verletzungen sind überall im ZNS zu finden. Auch hier sieht man unter anderem Verletzungen der Axone und Nervenfasern, und dies vor allem in der weissen Substanz. Diese sind unabhängig von den makroskopischen Verletzungen.
Symptome
Wie erwähnt sind die Verletzungen des ZNS ziemlich global und deshalb gibt es auch viele mögliche Symptome, meist jedoch ist die Präsentation eher typisch. Die Erkrankung erfolgt in sogenannten ”Schüben”, bei welchen die demyelinisierung voranschreitet und die Patienten Unterstützung brauchen. Die Symptome dieser Schübe sind vor allem bei jüngeren Patienten typisch. Dazu gehören optische Neuritis, Schmerzen bei Augenbewegungen und weitere Schäden an den Augen, afferente und ”organische” sensorische Störungen, partielle Lähmung der unteren Gliedmassen, Hyperflexie, oder Syndrome des Kleinhirnes/Hirnstammes wie Unkoordiniertheit, Schwäche oder Stufen ataxischer[4] Hemiparesen. Hinzu kommen noch nicht spezifische Symptome, welche aber sehr oft sind, wie zum Beispiel Depression, kognitive Dysfunktionen, starke Schmerzen, Blasen/Darm und sexuelle Dysfunktionen, Schlafschwierigkeiten und selten Krampfanfälle. Sollten diese nicht vorhanden sein, sollten anderweitige Diagnosen im Betracht gezogen werden.
Therapie
Im Moment gibt es noch keine Heilung der Multiple Sklerose. Da die Ätiologie noch nicht vollständig geklärt ist und es viele Betroffene gibt, wird immer noch intensiv geforscht. Es gibt mehrere Ansätze zur Therapie, unter anderem bei den T-Zellen oder Interleukinen.
Legende
Clinical Neuroimmunology – Syed A. Rizvi, Patricia K. Coyle, (S. 43-49; 89; 90;)
1 herdförmig; von einem Herd aus; 2 um die Ventrikel herum; 3 nahe bei; 4 Unfähigkeit der Muskelkoordination
… oder auch wie Sara wegen Aufschieberei um 4 Uhr Morgens noch schnell ein Handout schrieb. =)
Wir haben momentan die letzten 2 Wochen noch Problem Orientiertes Lernen. Sprich wir haben einen klinischen Fall bekommen, anhand welchem wir jetzt verschiedene Themengebiete besprechen. Dazu muss dann jeder ein Handout schreiben von max. 1 Seite. Ich habe Proteomik vs. Genomik sowie Krebs Diagnoseverfahren gefasst und möchte das nun mit euch teilen. Wer weiss, vielleicht kann es jemand brauchen. Es dient lediglich zur groben Übersicht und ist weder vollständig noch 100% richtig, vermute ich mal.
PDF: Diagnoseverfahren PDF: Proteomics vs. Genomics

Quelle http://pictures.doccheck.com/de/photos/10204/5296/roentgen-thorax-a-p-copd-melanom-metastase/
Ich habe seit dem 7. April Rattis. Es sind drei Schwestern von den Rattenfellnasen. Sie sind sehr süss [sic!] und heissen Momo, Ronja und Caitlin nach Momo (Michael Ende), Ronja Räubertochter und der Caitlin aus der WWW-Serie von Robert J. Sawyer.
Das heisst sie sind jetzt etwa 2 Monate alt und was soll ich sagen, sie sind der Hammer. Nach der Angewöhnungsphase (Viel mit ihnen gesprochen, lange am offenen Käfig gesessen, damit sie meine Hand beschnuppern und auf mir herumklettern können.) gab es auch zum ersten Mal Auslauf, wenn auch nur in eine Wäschezaine, mit frischen Peperonistückchen (DE: Paprika). Und als sie nach 3 Tagen auch das gesehen hatten, ging es weiter auf den Tisch, später über einen Stuhl als Zwischenstop, auf den Boden. Im Wohnzimmer selbst sind sie nicht so interessiert, aber zusammen mit uns auf dem Sofa werden sie immer mutiger und erkunden alles. Und kaum hebt man sie zurück ins Käfig kommen sie schon wieder angeklettert und wollen wieder auf uns herumkraxeln.
Ihr seht also, ich bin richtig vernarrt in die drei Weiber. =) Was dazu führt, dass ich alle paar Tage etwas neues in den Käfig gehängt habe, oder die “Auslaufzaine” umgestaltet habe. zB mit ca 2 cm Wasser gefüllt und Salat reingepackt. Da haben alle drei erst mal alles ausgekundschaftet, bevor sie den Salat in den Käfig zurück getragen haben. Und meine alte Jeans wurde zum Lieblingsplatz, wo sie meist zu zweit (Ronja und Caitlin), aber auch zu dritt kuscheln, vor allem den Tag durch.
Heute gab es auch die ersten “Spielzeuge”, nämlich 2 Toilettenrollen. Eine mit eingestülpten Enden, mit frischen Gurken und 1-2 Mungobohnensprossen gefüllt einfach in den Käfig gelegt, und die andere nur auf der einen Seite eingedrückt, aufgehängt und mit Trockenfutter gefüllt. Die perfekte Rattenpiñata =) Mal schauen, was morgen früh noch übrig ist.
Hier mal ein paar Fotos:
- Spielwiese zur Wassergewöhnung
- Unterer Käfigteil und Stange nach aussen
- Momo
- Oberer Käfigteil. Braucht dringend noch mehr Beschäftigung
- Momo
- Momo
- Momo und Ronja
- Momo und Ronja
- Caitlin
- Ronja
- Caitlin
- Ronja
- Momo
- Ronja
- Caitlin
- Ronja
Sportler fliegen darauf, es ist ein wunderheilmittel: Magnesium.
Es schützt die Zelle, verhindert zT Krämpfe und das Herz hat das Mineral auch nicht ungern. Aber: Wieso eigentlich?
http://www.kup.at/kup/pdf/1394.pdf
Mein heutiges Frühstück:
2 Stangen Rhabarber, klein geschnitten mit einem Schluck Wasser und einem Löffel Honig gekocht
Nature Joghurt ins Glas, warmes Kompott drüber
Fertig. Nomnom =)
Step by step I’m taking on the task to change my life. I want to be the bigger me. Some people in the last few weeks have motivated me to do that, if it is through inspiring me, pushing me and much more. That’s why I need to thank them very short: @nplhse @frolleinronja @crazyaviation @eddinsmed @premedprincess_ @medschooladvice @mamsellchaos @otorhinolarydoc Serpil, Sarah, my lil Sis and just new found @moinyamina, Zoë, Roger and of course my amazing fiance and his adorable nieces:
THANK YOU <3
I’ve already started “jogging” aka intervall-training: 20mins of 2 min walking, then 2 min jogging, while listening to the braincast =) Now there are other things I’d like to change:
So this is my first to-do list:
★ ask someone I like out for a drink – hello social anxiety
□ go swimming
□ cut raffinated suger from my diet
□ eat one fruit a day
★ eat one vegetable a day
□ do min. 3×10 push-ups a day – 23.2.13
□ write 3 pages of my story
□ finish bones and muscles of the back
□ do my taxes
□ massage my honey =) He really, really, really deserves it!
□ clean out my closet!!! – Started on the 2013/02/27, already 3 bags of clothes to give away
★ buy a new foot orthotic
★ go do intervall-training all 2-3 days – started: 4.2.13
I think that’s enough for that month. Next month I’ll post how it went and when I started or got every thing done.
Ich hatte Glück, meine Mutter ist Hebamme. Und trotzdem war ich in einigen Hygienischen Fragen auf mich selbst gestellt. Immerhin ist jeder Mensch anders und jede Vagina auch. Die Vagina ist übrigens “nur” der innere Muskelschlauch, etwa 5-7cm lang. Für den äusseren Teil gibt es ebenfalls viele Namen. Medizinisch gibt’s den Scham bzw. Venushügel, äussere und innere Schamlippen. Bei vielen Frauen sind die inneren Schamlippen länger als die äusseren, nach der Pubertät. Manche nennen diese auch “Vulva”.
Nun zur Hygiene. Zum Teil vor der ersten Monatsblutung beginnt es mit dem ersten Ausfluss. Er ist meist mehr oder weniger farblos und riecht nicht unangenehm, also säuerlich oder bitter.
Falls sich das ändert, wäre ein Besuch beim Frauenarzt indiziert. Später kann dieser immer noch vorkommen, und er variiert zum Teil nach Zyklus, Hormonveränderungen durch Stress usw. Gerne gibt es sich auch, dass er nach den Tagen oder mit der Pille braun wird: er vermischt sich mit “gestocktem” also denaturiertem Blut.
Was NICHTS dagegen hilft sind sogenannte “Douchen”. Sehr populär in den USA, aber neben der kurzfristigen Geruchsänderung führen sie vor allem zu einer Veränderung des “Scheidenmillieus”. Es verändert den pH-Wert, also die “Säurehaltigkeit” der Scheide, die einen Schutz vor Bakterien, Pilzen und anderem darstellt. Dasselbe gilt, wenn man zu oft und zu viel normale Seife oder Duschgel braucht. Wie für gesunde, schöne Haare heissts auch hier: weniger ist mehr.
Wenn es übrigens juckt kann dies an trockener Haut oder einem Keim (Bakterien, Pilze, Viren). Es lohnt sich also, erst mal eine leichte Vaseline auszuprobieren, und wenn es dann noch nicht besser wird, nach ein paar Tagen, dann lohnt sich ein Besuch beim Frauenarzt und ein Abstrich. Kann aber auch sein, dass man Kondome, eine neue Unterhose usw nicht erträgt.
Wenn wir schon bei Keimen und Infektionen sind: Rasieren oder sonstige Hautirritationen fördern dies. Also ist es zu empfehlen MIT dem Strich zu rasieren und epilieren/rasieren etc. während den Tagen, wo die Vagina schutzloser ist, nicht unbedingt zu rasieren, wenn man eher empfindlich ist.
Und vielleicht eher Baumwoll-Unterhosen als synthetische Sachen, die nicht “atmungsaktiv” sind. Generell darf ein bisschen Luft an die Genitalien kommen. Also vielleicht nicht immer mit Unterhose, sondern lockeren Pyjamas schlafen gehen, evtl sogar nackt. Unsere Füsse stecken ja auch nicht den ganzen Tag in Socken und Schuhen.
Fragen etc. werden gerne beantwortet. Google kann, wenn ihr skeptisch genug seid, auch weiter helfen und ansonsten kann ich nur noch sagen:
1x/Jahr zum Frauenarzt schadet nicht. Dient sogar der Früherkennung von Brust und Gebärmutterhalskrebs =) Und die wollen wir ja nicht!
*English below*
Ich hab mir was überlegt. Ich renne 8.6 km am 15.Dezember 2013 am Silvesterlauf in Zürich. Und ihr gebt mir Geld dafür.
Eigentlich nicht für mich, sondern für die Ärzte ohne Grenzen. Jeder Rappen/Cent, den ich geflattert werde, geht an die Ärzte ohne Grenzen im Januar 2014.
Damit tut ihr mir was gutes und der Welt, wie wärs.
Oh ja, und ich verdopple die Summe natürlich (sofern ihr 300 CHF nicht überschreitet. Bin immer noch Studentin :/)
I came up with something. I will run 8.6km at the 15th of december 2013 at the silvester Run in Zuerich. And you will give me money for that.
Actually not to me, but to Doctors without Borders. Each “Rappen”(Swiss currency)/Cent that I get via Flattr goes to doctors without borders in january of 2014. This way you can motivate me – and help the world. How about that?
Oh and by the way. I will of course double the sum I get (as long as you don’t surpass 300 CHF. I’m still a student :/)
Okay, then let’s get it on =)
Nachdem 2-3 Dienstage ohne diesen Post vorbei gegangen sind (weil Ferien etc) möcht ich gerne auf Sport zu sprechen kommen.
Prepubertär war ich sehr schlank, schon fast untergewichtig, obwohl ich viel ass. Meine Schwester genau so. Als ich dann mit 14 meine Verbrennungen hatte und 5 Wochen flach lag, und danach weg ging ins Gymnasium, hörte es auf mit Sport. Davor ging ich ins Geräteturnen, was sich nach ein paar Jahren zu Schwimmtraining gewandelt hatte. Schwimmen ging ich 2x die Woche, bzw 2x Training und noch 1x mit der Schule und ab und zu einfach so.
Danach: nichts mehr und fettiges Wohnheim-Essen. Ich ging auseinander. Ziemlich. Irgendwann ging ich dann noch ins Kampfsport, aber das war sehr sporadisch. Ich bin ein sehr bequemer Mensch.
Dann kam die Rekrutenschule. Ich wurde zum Sport gezwungen. Und es fühlte sich nicht gut an, denn es war ZU anstrengend, bzw frustrierend, weil die meisten, bis auf 1-2 besser waren. Kein Wunder, es waren alles junge Männer. Aber ich hatte weniger Kopfschmerzen, durch allgemein viel Bewegung. Ich nahm ab, obwohl alle anderen zu nahmen, ass gleich viel, bzw das Langweile-Essen fiel weg. Aber ich fühlte mich trotzdem nicht gut. Ich hatte keine Ausdauer. Das fehlte mir seit dem Unfall, nach Konzetrationsschwäche wegen vielen Narkosen, am meisten. Ich hatte wegen Überanstrengung beim Sport oft saures Aufstossen. Und es ist nicht angenehm, wenn es wärend dem Sport in der Herzregion brennt.
Also hörte ich während meinem 1sten Studium wieder auf. Ich ging zwar 1-2x ins Tanzen, oder rennen, aber ich fühlte mich nicht wohl, und hinzu kam ein sehr schmerzhafter Hallux Valgus. (Danke nochmals an den Soldaten, der mir darüber gefallen ist, und es verschlimmert hat *facepalm*)
Ich ass allerdings wegen meiner WG oft vegetarisch, abends keine Kalorien. Insgesammt weniger. Tat sich nichts.
Als ich die Prüfungen in Forensik nicht bestanden hatte war lange nichts. Und dann kam der Entscheid Medizin zu studieren. Der Entscheid ein Pflegepraktikum zu machen. Und damit die Beobachtung, dass ich mit viel Bewegung weniger Hunger hatte. Ich ass mich 5 Monate lang satt, auch viel ungesundes. Aber 8.5 h Körperliche Arbeit hatten einen sehr ausgleichenden Effekt. Ich nahm 10 Kilo ab, ohne irgend etwas dafür zu tun. Dann merkte ich, dass es bei meiner Mutter und Schwester ähnlich war. Meine Mutter hatte Diäten gemacht. Nie abgenommen. Dann hat sie mit Sport begonnen.
Meine Schwester hatte immer Sport gemacht, und nie wirklich zugenommen. War immer im unteren BMI Bereich. Ich brauche Sport, nicht weniger Kalorien.
Das Medizinstudium und vorallem meine Praktikumsgruppe haben mich beeindruckt. Alle machen Sport, sogar ziemlich erfolgreich. Ich fühlte mich schlecht daneben. Wie gesagt, keine Ausdauer, nervt mich am meisten. Nach den Prüfungen ging es in die Ferien. Ich las einiges von @PremedPrincess_ und früher auch von @miriamkalunder . Vor den Ferien hatte ich neue Turnschuhe gekauft. Nach den Ferien ging ich 2x kurz joggen. Tat gut, war aber auch anstrengend. Dann meinte Miriam, sie mache 20 Minuten Intervalltraining. Gleich nachgemacht, und ich merke schon jetzt, wie meine Ausdauer besser wird. Yay!
Dieses Wochenende auf der Arbeit, fiel mir vieles leichter, obwohl ich lange nicht mehr da war. Mein Körper erholte sich schneller.
Und deshalb möchte ich, dass ihr mitmacht. Alle 2-3 Tage 20 minuten, für Sportmuffel. Wer macht mit?
Bilder sagen mehr als tausend Worte. Auf jeden Fall: Edinburgh war schön.
Einen langen Text will wahrscheinlich sowieso niemand lesen
ABER: Haggis find ich lecker!






























